Kommissar Rex Staffel 1
Ein Hund als Hauptkommissar
In der ersten Kultstaffel von „Kommissar Rex“ bilden der charismatische Richard Moser (Tobias Moretti) und sein deutscher Schäferhund Rex ein unschlagbares Duo. Während die menschlichen Kollegen Stockinger (Karl Markovics) und Höllerer (Wolfgang Böck) noch skeptisch sind, beweist der vierbeinige Profiler schnell sein Können: Von Drogenfährten im Prater bis zur Leichensuche in der Donau löst Rex Fälle, bei denen die Wiener Mordkommission ohne ihn verzweifeln würde. Die Mischung aus Krimi und Hundedrama machte die Serie zum europaweiten Phänomen.
Wien – Fünfter Ermittler
Die österreichische Hauptstadt spielt selbst eine Hauptrolle: Von noblen Innenstadtpalais bis zu zwielichtigen Transithotels am Gürtel zeigt die Serie ein Wien jenseits von Sissi-Klischees. Authentische Locations wie das echte Polizeipräsidium oder der Naschmarkt geben den Fällen lokales Flair. Besonders die Dialekte (Wienerisch gemischt mit deutschem Standard) schaffen Atmosphäre – auch wenn Puristen die „Schmäh“-Aussprache des Hundenamens („Rex“ statt „Reks“) monierten.
Blutige Spuren, warme Schnauze
Jede Folge beginnt mit einem spektakulären Fund (Tote in der Spanischen Hofreitschule, Leiche im Fiaker), den Rex durch ungewöhnliche Hinweise löst – ein angebelltes Motorrad führt zu Serienmord, vergrabene Hundeknochen enthüllen ein Giftlager. Die Chemie zwischen Morettis chaotischem Charme und Rex‘ treuem Blick (gespielt von fünf verschiedenen Schäferhunden) macht die oft brutalen Handlungen für ein breites Publikum erträglich.
Kultstatus mit Biss
Staffel 1 endet mit einem Paukenschlag: Mosers tragischer Tod (Moretti verließ die Serie) zeigt, dass selbst der klügste Hund nicht alle Gefahren abwenden kann. Doch Rex bleibt – und wird mit neuem Herrchen weiter Fälle knacken. Mit über 20 Millionen Zuschauern pro Folge revolutionierte „Kommissar Rex“ Tierrollen im TV und bewies: Der beste Freund des Menschen kann auch der schärfste Ermittler sein.