Rebecca
Rebecca: Der Schatten der ersten Frau
Diese TV-Verfilmung von Daphne du Mauriers Klassiker folgt einer namenlosen Heldin (Emilia Fox), die nach einer stürmischen Romanze den geheimnisvollen Maxim de Winter (Charles Dance) heiratet. Doch in Manderley, seinem prächtigen Landsitz, erwarten sie keine Märchenhochzeit – sondern der omnipräsente Geist seiner verstorbenen ersten Frau Rebecca.
Ein Haus der Erinnerungen
Jeder Raum in Manderley atmet Rebecca – ihre perfekte Eleganz, ihre rätselhaften Gewohnheiten. Die unerbittliche Haushälterin Mrs. Danvers (Diana Rigg) hält ihr Andenken mit beinahe religiösem Eifer aufrecht und macht der neuen Mrs. de Winter das Leben zur Hölle. Die junge Braut beginnt zu zweifeln: War Maxim jemals wirklich glücklich? Und warum spricht niemand über Rebeccas Tod?
Psychospiele im Herrenhaus
Die Serie meisterhaft die langsame psychologische Zermürbung der Protagonistin. Von Maxim emotional distanziert, von der Dienerschaft misstrauisch beäugt, entdeckt sie nach und nach die verstörende Wahrheit: Rebecca war kein Engel – und ihr Tod kein Unfall. Diana Riggs Darstellung der besessenen Danvers bleibt unvergesslich.
Wahrheiten im Sturm
Als ein Schiffswrack Rebeccas Geheimnisse an die Oberfläche spült, bricht Maxim sein Schweigen. Die finale Enthüllung wirft ein neues Licht auf Schuld, Ehe und gesellschaftliche Erwartungen – und zwingt die neue Mrs. de Winter, sich zwischen Liebe und Moral zu entscheiden. Ein Gothic-Drama, das auch nach 25 Jahren fesselt.