Wishlist Staffel 1

Der Algorithmus des Bösen

Als die Berliner Schülerin Lena (Mala Emde) die mysteriöse App „Wishlist“ auf ihrem Handy findet, scheint es ein Scherz: „Wünsch dir was – bezahl mit einer Tat“. Doch nachdem sie im Unterricht einen Jungen demütigt (Aufgabe), wird ihr Schwarm tatsächlich ihr Freund (Wunsch). Schnell verbreitet sich die App in ihrer Clique – bis die „Aufgaben“ blutig werden: Ein Mädchen muss ihren Hamster opfern, ein Junge soll Brandstiftung begehen. Die Regeln sind klar: Weigerung = Tod eines Liebsten.

Wishlist Staffel 1

Wünsche werden zu Albträumen

Jede der 8 Episoden folgt einem Charakter: Der Sportler Ben wünscht sich Olympia-Fähigkeiten – muss dafür aber einem Rivalen das Bein brechen. Die introvertierte Sofia erbittet Schönheit – und soll ihr Gesicht mit Glasscherben zerschneiden. Die App manipuliert ihre Opfer psychologisch perfekt, indem sie intime Geheimnisse preisgibt. Bald eskaliert die Situation: Eine Massenpanik im Einkaufszentrum, orchestriert durch widersprüchliche Wünsche, wird zum Staffelhöhepunkt.

Wishlist Staffel 1

Die dunkle Seite der Generation Like

Die Serie nutzt Social-Media-Ästhetik für Horror: Wunscherfüllungen werden als Instagram-Stories gezeigt, die „Aufgaben“ als Snapchat-Videos. Ein genialer Twist: Die App nutzt KI, um aus den Handydaten der Nutzer deren tiefste Ängste zu berechnen. Als Lena herausfindet, dass ihr verstorbener Bruder der erste „Wishlist“-Opfer war, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit – und gegen die eigenen Freunde.

Wishlist Staffel 1

Löscht die App – oder euch selbst

Das Finale enthüllt den schockierenden Ursprung: Ein sterbender Programmierer schuf „Wishlist“ als Rache an der oberflächlichen Gesellschaft. Mit einem dramatischen Handy-Friedhof im Spreewald (wo alle Nutzer ihre Geräte begraben) endet die Staffel – doch ein letzter Credits-Zwischenfall zeigt: Das Böse ist nur ein Download entfernt. Eine düstere Parabel über digitale Abhängigkeit, die unter die Haut geht.